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Ostergottesdienst 13.03.2008
Zum ersten Mal feierten wir statt dem traditionellen Weihnachtsgottesdienst
einen Ostergottesdienst. Im Mittelpunkt stand jedoch nicht die Kreuzigung
und Auferstehung Jesu Christi, sondern viel mehr die Frage „Wer
bist du Jesus?“ und damit das ganze Leben und Sterben bis hin zur
Auferstehung. Natürlich kann man die Einzigartigkeit Jesus nicht
in so kurzer Zeit Genüge tun, daher wurden einzelne Stationen seines
Wirkens herausgegriffen:
Die Geburt: Der Anfang, im Stall geboren, Vorbote eines Lebens auf Wanderschaft
und ohne große Bequemlichkeiten.
Die Ehebrecherin: Wer hat den Spruch noch nicht gehört: „Wer
ohne Sünde ist werfe den ersten Stein“. Doch wie häufig
werfen wir mit „Steinen“. Modern gesagt: Mobbing. Andere
fertig machen, herunterputzen… Doch was haben wir davon? Wird unser
Leben dadurch wirklich besser?
Die Kreuzigung: Wie oft Fragen wir uns warum Gott etwas zulässt,
wenn wieder einmal eine Katastrophe passiert ist, oder ein Schicksalsschlag
uns getroffen hat. Gott hat auch zugelassen, dass Jesus einen sehr schmerzhaften
Tod erleiden musste. Warum? So widersinnig es klingt, zu unserem Wohl.
Auch wenn wir den Sinn oftmals nicht erkennen, hilft es doch an einen
tieferen Sinn glauben zu können.
Die Auferstehung: Ohne seine Geburt, sein Wirken, seinen qualvollen
Tod, gäbe es keine Auferstehung. Erst im Ende (der ein Anfang für
den Christlichen Glauben war), können wir den Sinn des Ganzen erkennen.
Wer bist du Jesus? Kann diese Frage jemals geklärt werden? Wollen
Christen diese Frage jemals restlos geklärt haben? Ist es nicht
viel schöner immer wieder neue Seiten an ihm zu entdecken – und
seine wunderbare Gnade zu lobpreisen (ihr einen Wert in unserem Leben
zu geben)?
Wie schön wäre es, einmal vom Frieden in Palästina zu
hören und nicht vom Tod in Afghanistan oder sonst wo auf dieser
unseren Welt?
Ein Anfang dazu ist Verstehen. Zum Verstehen gehören auch Sprachen.
Welche tolle Gelegenheit bietet so ein Gottesdienst, einige der Sprachen
in unserer Schule einzubringen. Jörg Rosenbruch
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